Montag, 17. Oktober 2011

Kann man in die Zukunft schauen?

Wie Sie sich sicher vorstellen können, ist das die Frage, um die sich mein beruflicher Alltag dreht...kann ich in die Zukunft schauen? Kann ich Ihnen sagen, wo Sie in fünf Jahren Ihren Urlaub verbringen? Oder kann ich Ihnen sagen, wann und wo Sie Ihren Traummann kennen lernen? Oder kann ich Ihnen sagen, ob Sie die Stelle erhalten, auf die Sie sich beworben haben?

Und meine Antwort lautet: Jein!

Ich kann Ihnen nicht sagen, wo Sie in fünf Jahren in Urlaub verbringen, denn ich bin der Meinung, dass wir nicht nach einem Drehbuch leben. Es ist nicht alles vorbestimmt und es ist auch nicht alles Schicksal.

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass es für jeden einzelnen Menschen einen "höheren Plan" gibt. Und ich bin weiter der Meinung, dass es vorgesehen ist, dass wir uns im Laufe unseres Lebens weiterentwickeln - aufgrund von Erfahrungen, die wir machen dürfen und aufgrund von Erfahrungen, die wir machen müssen.
Dieses "Konzept" setzt voraus, dass wir bis zu einem gewissen Punkt die Möglichkeit haben zu wählen und Entscheidungen zu treffen. Es setzt aber auch voraus, dass wir vor Aufgaben gestellt werden, die wir zu lösen haben.

Und immer dort, wo uns die Möglichkeit geboten wird, eine Entscheidung zu treffen, macht es Sinn "in die Zukunft zu blicken". Hierbei geht es nicht darum, dass ich Ihnen Ihre Entscheidung abnehme oder Ihnen sage welcher Weg "richtig oder falsch" ist...es geht viel mehr darum zu schauen, welcher Weg bietet Ihnen das, was Sie brauchen um ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen.

Nun aber zu den konkreten Fragen:
  • Kann ich Ihnen sagen, wo Sie in fünf Jahren Ihren Urlaub verbringen?
Nein, das kann ich nicht.
Ich könnte Ihnen allerdings dabei behilflich sein, Ihrem Traumurlaub etwas näher zu kommen. Ich könnte Ihnen sagen, ob Ihre finanzielle Planung realistisch ist. Und ob es noch andere finanzielle Möglichkeiten gibt, welche die Umsetzung beschleunigen würden. Ich sehe mögliche Schwachstellen bei der Planung und Eventualitäten, die beachtet werden sollten.


  • Kann ich Ihnen sagen, wann und wo Sie Ihren Traummann kennen lernen?

Und auch das kann ich nicht...denn hierbei spielt die Ratsuchende selbst eine grosse Rolle. Und bevor ich diese Frage beantworten würde, würde ich erstmal schauen, wie es um die wirkliche (innere) Bereitschaft steht, sich tiefer auf jemanden einzulassen. Gibt es Blockaden, oder woran liegt es, dass der Traummann noch nicht den Weg ins Leben der Ratsuchenden gefunden hat?...Oder wurde er vielleicht nicht als Traummann erkannt...und befindet sich bereits in Ihrer Nähe?
Aus den Karten ist es für mich ersichtlich, ob sich bereits jemand für Sie interessiert und ich kann sagen, woher man diesen Menschen  kennt.
Ich kann die Energie dieser Verbindung aufnehmen und Entwicklungstendenzen wahrnehmen.
  • Kann ich Ihnen sagen, ob Sie den Job erhalten, auf den Sie sich beworben haben?
Sobald der Arbeitgeber eine Entscheidung getroffen hat, kann ich Ihnen dies sagen. Bis zur Entscheidung kann ich Ihnen sagen, wie Ihre Chancen stehen und auf was Sie sich achten sollten beim Vorstellungsgespräch etc.
Ich kann Ihnen auch sagen, wie Sie sich wohlfühlen werden und was es im Zusammenhang mit Kolleginnen und Kollegen zu beachten gibt (Betriebsklima).

Bei der ganzen Zukunftsguckerei darf daher nie vergessen werden, dass ein grosser Teil unserer Zukunft ihren Ursprung in der Gegenwart hat.
Betrachten wir diese Tatsache als Chance, das "Hier und Jetzt" so zu gestalten, dass wir uns auch in ein paar Jahren in unserer künftigen Gegenwart wohlfühlen...es würde mich freuen, Ihnen dabei behilflich zu sein.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Was passiert mit Menschen, die sich selbst das Leben genommen haben?

...kommen sie in die Hölle?...Oder müssen sie in einer "grauen" Zwischenwelt ausharren?...Oder sind sie dazu verdammt hier auf Erden zu bleiben?...
Mit solchen oder ähnlichen Fragen werde ich immer wieder konfrontiert; und aufgrund meiner Erfahrungen, kann ich Ihnen versichern, dass es auch für Menschen, die sich selbst das Leben genommen haben, keine Hölle gibt.

Es scheint aber tatsächlich so zu sein, dass Menschen, die freiwillig aus dem Leben geschieden sind, einen Weg zu gehen haben, der beschwerlich ist:
Viele Selbstmörder, mit denen ich Kontakt hatte, waren fest davon überzeugt, dass "danach" fertig ist und dass dieser finale Schritt einer Erlösung gleich kommt und die Möglichkeit bietet, alles hinter sich zu lassen. 

Und viele dieser Verstorbenen mussten die Erfahrung machen, dass es nicht so ist...Es ist nicht fertig...Es erwartet sie kein Ort der Verdammnis und auch keine Hölle mit Schwefel und Feuer; und selbstverständlich werden auch Menschen, die sich selbst getötet haben, in der Geistigen Welt von ihren Angehörigen und Freunden tröstend in Empfang genommen. 
Nichts desto trotz wartet auf diese Verstorbenen eine anstrengende Aufgabe: Sie müssen sich auf den Weg der Erkenntnis machen. 
Sie müssen erkennen, dass das Leben weitergeht und diese Erkenntnis ist für viele Menschen, die freiwillig diese Welt verlassen haben, eine schwierige Erfahrung. Hinzu kommt das schlechte Gewissen, dass viele Verstorbene bedrückt,wenn sie feststellen müssen, wie viel Leid und Trauer sie hinterlassen haben.

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Verstorbene sehr überrascht darüber sind, wie schlecht es ihren Hinterbliebenen geht; sie sind erstaunt darüber, dass das Umfeld nicht mit diesem Suizid gerechnet hat, nachdem sie sich über Tage und Wochen auf dieses Ereignis vorbereitet hatten.

Und es kommt immer wieder vor, dass es den Verstorbenen leid tut, dass sie sich für diesen Schritt entschieden haben - viele würden sich nicht mehr für diesen Weg entscheiden.

Und obwohl es eine anspruchsvolle Aufgabe ist, mit Selbstmördern in Kontakt zu kommen, gehören diese Kontakte zu den heilsamsten, sowohl für den Verstorbenen wie auch für die Hinterbliebenen.

Falls Sie Fragen haben sollten zu dieser Thematik, dann kontaktieren Sie mich unverbindlich...ich freue mich darauf.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Stören wir die Toten?

Immer wieder treten Menschen mit der Frage an mich heran, ob sich Verstorbene gestört fühlen, wenn wir sie zu Jenseitskontakten auffordern. Oder ob es tatsächlich möglich wäre, dass die Verstorbenen bei uns "hängen" bleiben, wenn man zu oft an sie denkt.

Beide Fragen lassen sich mit einem klaren Nein beantworten! Kein Verstorbener fühlt sich gestört und sie "hängen" auch nirgends fest.

Ganz im Gegenteil! Denn nicht wir rufen die Verstorbenen; es ist viel mehr so, dass in dem Moment, in dem wir bereit sind für einen Kontakt, die Lieben aus der Jenseitigen Welt bereits darauf warten, mit uns in Kontakt zu treten.
Es kommt auch immer wieder vor, dass sich Verstorbene so lange "bemerkbar machen" bis die Hinterbliebenen ein Medium aufsuchen.

An dieser Stelle würde ich gerne eine sehr persönliche Geschichte erzähle. Es ist die Geschichte einer Begegnung, die mir bewiesen hat, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Und dass Menschen, die uns im Leben geliebt haben, dies auch nach ihrem Tod tun: Es ist ihnen ein Bedürfnis, dass wir wissen, dass sie an uns denken, uns inspirieren und uns begleiten....:

Vor ein paar Jahren besuchte ich ein Seminar zum Thema "Sensitivität und Medialität". Es war ein tolles Seminar und ich fühlte mich sehr wohl. Während wir am Samstag vor allem sensitiv arbeiteten, gehörte der Sonntag der "Geistigen Welt" - ich war sehr aufgeregt und ich hatte etwas Angst.
Der Sonntag kam und meine Nervosität stieg....endlich war ich an der Reihe und ich durfte die verstorbene Grossmutter eine Kursteilnehmerin begrüssen. Ich war verblüfft: ich sah die Frau, fühlte den Stoff ihrer Kleider, roch den Kuchen, und lauschte ihren Geschichten, die sie mir von sich und ihrer Enkelin erzählte. Und nachdem sie mir ein Schaf zeigte war es klar, wessen Grossmutter da war.
Die Begegnung zwischen der verstorbenen Grossmutter und ihrer Enkelin war berührend und bewegend. Und es tat mir gut zu sehen, wie wichtig und heilsam dieser Kontakt für beide war.

Etwas später dann kam der Moment, der mein Leben veränderte:
mein Vater, den ich im Alter von drei Jahren verloren hatte, nützte die Chance und trat in Kontakt zu mir und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein: Im Laufe der mehrjährigen Ausbildung, die ich absolvierte, hatte ich die Möglichkeit meinen Vater persönlich kennen zu lernen. Das Bild, dass ich von ihm hatte, musste ich ändern. Ich lernte Seiten von ihm kennen, von denen man mir nie erzählt hatte und ich musste erkennen, dass mein Vater ein Mensch war mit Ecken und Kanten...Es kam immer wieder vor, dass er mir Dinge über sich erzählte, die ich nicht glauben konnte, die mir allerdings von meiner Mutter bestätigt wurden.
Und obwohl diese "Zeit der Erkenntnis" nicht immer einfach war für mich, empfand ich es als ein "Geschenk des Himmels" meinen Vater so kennen zu lernen, wie er wirklich war....es war eine sehr heilsame Zeit - und zwar für alle!

Damit ein Jenseitskontakt funktioniert sollte folgendes beachtet werden:

  • Die Verstorbenen lassen sich nicht rufen. Die Geistige Welt entscheidet, wer an einen Kontakt kommt. Falls Sie mit einer speziellen Person in Kontakt treten möchten, dann laden Sie diese ein.
  • Bitte erzählen Sie mir nichts über den Verstorbenen, mit dem Sie in Kontakt treten möchten. Es ist meine Aufgabe, Ihnen den Verstorbenen so genau zu beschreiben, dass Sie ihn erkennen können.
  • Auch zu Menschen, die sich das Leben genommen haben, können Kontakte hergestellt werden (Dazu werde ich in Kürze einen Beitrag schreiben).
Bei Fragen können Sie sich unverbindlich an mich wenden - ich würde mich freuen!

Sonntag, 4. September 2011

Was ist Magie?

Heute möchte ich mich mit dem Thema Magie beschäftigen - denn ich werde immer wieder gefragt, ob ich auch "magisch" tätig sei und es mir wohl möglich wäre, mit meinen Fähigkeiten gewisse Prozesse zu verhindern, zu ermöglichen, umzukehren oder zu beschleunigen.

Jahrelang habe ich es grundsätzlich abgelehnt mich mit dieser Thematik zu beschäftigen - geschweigendem "Magie" zu praktizieren - und dafür hatte ich auch meine Gründe, auf die ich später näher eingehen werde.

Zuerst möchte ich kurz klären was Magie "offiziell" ist: Magie ist ein Wort, dessen Ursprung sowohl im lateinischen wie im griechischen zu finden ist - und dies seit dem 16 Jh. mit der selben Bedeutung:
Magie ist die Lehre der Zauberei, einer Geheimkunst, die sich übersinnlicher Kräfte bedient.

Nun werden Sie sich vielleicht Fragen, was ist denn schlimm daran? Und ich muss Ihnen recht geben: sich seiner Fähigkeiten und Talente zu bedienen, um etwas zu erreichen ist nicht schlimm - ganz im Gegenteil! Es wäre sogar äusserst Töricht dies nicht zu tun.
Und Menschen dabei zu helfen, einen Zugang zu ihren Möglichkeiten und Talenten zu finden, um ihre Ziele zu erreichen ist ein Teil Teil meines Arbeitsalltages, denn ich als sehr sinnvoll erachte.

Der Gedanken allerdings, Menschen mit Hilfe von magischen Praktiken zu manipulieren finde ich ganz schlimm. Und ich finde es verwerflich für magische Rituale Geld anzunehmen, deren Wirksamkeit nicht garantiert werden kann.
Aus den Nöten und Ängsten der Menschen Kapital zu schlagen - und dies mit dubiosen Versprechen ist nicht in Ordnung.
Wobei es mir an dieser Stelle ein Bedürfnis ist zu erwähnen, dass ich durchaus der Meinung bin, dass es Menschen gibt, die wirkungsvolle Rituale durchführen können und ich hoffe stets, dass sich diese Menschen ihrer Verantwortung bewusst sind....

Aus den oben genannten Gründen war es mir bisher ein grosses Bedürfnis, mich von der Magie zu distanzieren.
Und es hat seine Zeit gebraucht, bis ich erkennen musste und zugeben konnte, dass auch ich magisch arbeite.
Ich trage zwar keine schwarze Kutte, deren Kapuze mein Kronenchakra vor dunklen Mächten schützt. Und ich besitze auch keinen Dolch, mit dem ich nachts durch die Wälder schweife und Rehe um ihre wohlverdiente Nachtruhe bringe. Und ich tanze auch nicht nackt um ein Feuer, obwohl sich dies förderlich auf die Anzahl meiner meiner männlichen Klienten auswirken könnte :-). Ich durchbohre keine Püppchen und ich backe keine Brotmänner, obwohl dies vielleicht noch witzig wäre.

Ich benutze aber die Kraft meiner Gedanken, um die Ratsuchenden auf ihrem Weg zu begleiten:
ich schliesse sie in meine tägliche Meditation ein, und schicke meine Energie dorthin, wo sie unterstützend gebraucht wird. Hierbei geht es nicht darum, dass ein Partner zurückgeführt wird, oder dass eine Arbeit herbeigehext wird.
Es geht einzig und alleine darum, die Menschen an den Ort zu begleiten, wo alle Antworten zu finden: zu sich selbst.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine gute Reise und bis zum nächsten Mal.

Samstag, 3. September 2011

Grüezi Miteinander!

Grüezi und herzlich willkommen auf meinem Blog.

Es freut mich sehr, dass ich es geschafft diesen Blog einzurichten, der mir die Möglichkeit gibt, Sie teilhaben zu lassen an meinem Leben als Kartenlegerin und spirituelle Lebensberaterin.

Künftig werden hier Texte zu lesen sein über Dinge, die mich in meinem Arbeitsalltag beschäftigen und diesen prägen.
Sie werden über meine Texte aber auch erfahren können, wie ich arbeite, worin ich meine Aufgabe als sensitive Lebensberaterin sehe, welche Möglichkeiten ich habe Ratsuchende zu beraten, zu helfen und zu begleiten....und Sie haben die Möglichkeit mich als Mensch etwas näher kennen zu lernen.

Ich freue mich darauf, Sie an meinen Gedanken, Fragen und Erlebnissen teilhaben zu lassen und wünsche Ihnen viele vergnügliche, bewegende, lehrreiche und schmunzelnde Lesezeiten.

Herzlich
Ines Grauwiler